Energieaudits nach EN 16247-1

Energieaudits sind elementare Bestandteile eines systematischen Energiemanagements! Das Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) nimmt deutsche Unternehmen > 250 Mitarbeiter*innen in die Pflicht, ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchzuführen. Die Vorgaben des EDL-G betreffen alle Gewerbe, die nach der Definition der EU keine kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sind. Diese Nicht-KMU kennzeichnen sich dadurch, dass sie mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen oder mehr als 50 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften und eine Bilanzsumme von mehr als 43 Millionen Euro aufweisen.

Alternativ besteht die Möglichkeit, ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 oder ein Umweltmanagementsystem nach EMAS zu implementieren. Siehe Beratung

Sollte Ihr Unternehmen den o.g. Anforderungen unterliegen und Sie sind nicht oder nicht rechtzeitig tätig geworden, kann das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) empfindliche Bußgelder bis zu einer Höhe von 50 000€ verhängen.

Aber auch für kleine und mittelgroße Unternehmen lohnt sich eine kritische Betrachtung der Energieverbräuche, stellen sie doch einen Kostenfaktor mit erheblichen Einsparpotenzialen dar.

Ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 findet alle vier Jahre statt und ermittelt den Status quo des Energieverbrauchs. Dabei erfolgt eine systematische Analyse des Energieverbrauches und des Energieeinsatzes statt.

Ziel des Audits ist es, Potenziale für Energieeffizienzverbesserungen aufzuzeigen. Später erfolgt eine monetäre Bewertung konkreter Maßnahmen unter Berücksichtigung entsprechender Wirtschaftlichkeitsberechnungen.

Die klassische Vorgehensweise gliedert sich in sieben zeitlich getaktete Teilabschnitte:

  1. Einleitender Kontakt
    Der Energieauditor klärt mit dem Unternehmen die Rahmenbedingungen der Beratung.
  2. Auftaktbesprechung
    Die zu liefernden Daten, Messungen sowie die praktische Durchführung des Energieaudits werden gemeinsam erörtert.
  3. Datenerfassung
    Der Energieauditor erfasst die notwendigen Informationen und Daten der energieverbrauchenden Systeme, Prozesse und Einrichtungen.
  4. Außeneinsatz
    Durch den Energieauditor erfolgt eine Begehung der zu prüfenden Objekte, um zusätzlichen Datenbedarf zu ermitteln. Dabei werden das Nutzerverhalten und dessen Auswirkung auf den Energieverbrauch betrachtet.
  5. Analyse
    Der Energieauditor erstellt eine Übersicht der Ist-Situation und zeigt Ansätze zur Verbesserung der Energieeffizienz auf.
  6. Berichtswesen
    Durch den Energieauditor wird ein Bericht vorgelegt, der die Ergebnisse des Audits zusammenfasst und systematisch Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz betrachtet. Dabei werden konkrete Vorschläge zur Umsetzung von Maßnahmen gemacht sowie erwartete Einsparungen quantifiziert.
  7. Abschlussbesprechung
    Der Energieauditor präsentiert die Ergebnisse des Audits, beantwortet Rückfragen und übergibt den Bericht.

 

Unsere qualifizierten und zugelassenen Energieauditoren helfen Ihnen dabei, den Umgang mit Ressourcen effizienter zu gestalten. Bitte nutzen Sie den Schnellkontakt und lassen Sie drüber reden.

2019 ist das Jahr der Energieaudits nach EN 16247-1!

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