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Lexikon

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  • Angebotsprodukt

    Produkt, das einem Kunden außerhalb der anbietenden Organisation angeboten wird.
  • Annahme

    Feststellung, dass die Kriterien für die Annehmbarkeit eines Prüfloses erfüllt sind.
  • Annahmestichprobenprüfung

    Statistische Qualitätsprüfung an Hand einer oder mehrerer Stichproben zur Beurteilung eines Prüfloses nach einer Stichprobenanweisung (AQL-System).
  • Anspruchsklasse

    Kategorie oder Rang, die oder der den verschiedenen Anforderungen an ein Objekt mit demselben funktionellen Gebrauch zugeordnet ist. Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.6.3
  • Anwendungsbereich

    Umfang der Aktivitäten, Anlagen/Standorte und Entscheidungen, welche die Organisation durch ein EnMS erfasst, welches mehrere Grenzen umfassen kann. Quelle: DIN EN ISO 50001:2011-12 - 3.26
  • „APQP Advanced Product Quality Planning“

    Produktqualitätsplanung. Titel eines QS-9000- Referenzhandbuches mit der Beschreibung eines strukturierten Verfahrens, um die Methoden (d. h. Prüfungen, Tests) festzulegen, die für die Fertigung eines bestimmten Produktes oder einer Produktfamilie (d. h. Teile, Materialien) anzuwenden sind. APQP beinhaltet den Gedanken der Fehlervermeidung und Kontinuierlichen Verbesserung im Gegensatz zur Fehlerentdeckung.
  • „AQAP Allied Quality Assurance Publications“

    Eine von der NATO aus dem Military Standard entwickelte Norm für Qualitätssicherungssysteme, die Anforderungen für die Entwicklung, Konstruktion und Produktion von militärischen Gütern, für die Qualitätsprüfung und die Endprüfung enthält. Sie ist bis heute fester Bestandteil bei allen Lieferungen im militärischen Bereich. Die AQAP ist Basis der Normenreihe DIN EN ISO 9000 ff.
  • „AQL-System Acceptable Quality Level“

    "International genormtes Stichprobensystem. Die annehmbare Qualitätsgrenzlage beschreibt bei einer Annahmen-Stichprobenprüfung die obere Grenze einer zufrieden stellenden mittleren Qualitätslage."
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz (A&G)

    Bedingungen und Faktoren, die die Sicherheit und Gesundheit von Angestellten oder anderen Arbeitern (einschließlich Zeitarbeitern und Personal von Kontraktoren/Fremdfirmen), Besuchern oder allen anderen Personen, die sich am Arbeitsplatz aufhalten, beeinflussen Quelle: BS OHSAS 18001:2007 - 3.12
  • Arbeitsanweisung

    Schriftliche Festlegung eines Arbeitsablaufs
  • Arbeitsgebiet eines Labors

    Dokumentierte Information mit folgendem Inhalt: - spezifische Prüfungen, Auswertungen und Kalibrierungen, für die ein Labor qualifiziert ist, - eine Aufstellung der Ausrüstungen, die es für die obigen Aufgaben verwendet, und - eine Aufstellung der Methoden und Normen, nach welchen obige Aufgaben durchgeführt werden. Quelle: IATF 16949:2016-11 - 3.1
  • Arbeitsplatz

    "jeder Ort, an dem Arbeitstätigkeiten unter der Kontrolle der Organisation ausgeführt werden Quelle: BS OHSAS 18001:2007 - 3.23"
  • Arbeitsumgebung

    Satz von Bedingungen, unter denen Arbeiten ausge-führt werden Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.5.5
  • Audit

    systematischer, unabhängiger und dokumentierter Prozess zum Erlangen von objektiven Nach-weisen und zu deren objektiver Auswertung, um zu bestimmen, inwieweit Auditkriterien erfüllt sind Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.13.1
  • Auditart

    Unterscheidung sowohl nach first-, second- oder third-party audits als auch nach System-, Prozess- oder Produktaudits möglich.
  • Auditauftraggeber

    Organisation oder Person, die ein Audit anfordert Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.13.11
  • Auditfeststellung

    "Ergebnisse der Beurteilung der zusammengestellten Auditnachweise gegen Auditkriterien Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.13.9"
  • Auditfragenkatalog

    "Zusammenstellung von Fragen zur Überprüfgung des QMSystems bei Audits"
  • auditierte Organisation

    Organisation, die auditiert wird Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.13.12
  • Auditkriterien

    Satz von Politiken, Verfahren oder Anforderungen, die als Bezugsgrundlage (Referenz) verwendet werden, anhand derer ein Vergleich mit dem objektiven Nachweis erfolgt Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.13.7
  • Auditleiter

    Auditor, der aufgrund eines Befähigungsnachweises zur Leitung eines Auditteams berechtigt ist.
  • Auditnachweis

    Auditnachweis "Aufzeichnungen, Tatsachenfeststellungen oder andere Informationen, die für die Auditkriterien zutreffen und verifizierbar sind Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.13.8"
  • Auditor

    "Person, die ein Audit durchführt Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.13.15"
  • Auditplan

    Beschreibung der Tätigkeiten und Vorkehrungen für ein Audit Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.13.6
  • Auditprogramm

    "Satz von einem oder mehreren Audits, die für einen spezifischen Zeitraum geplant werden und auf einen spezifischen Zweck gerichtet sind Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.13.4"
  • Auditschlussfolgerungen

    "Ergebnis eines Audits nach Berücksichtigung der Auditziele und aller Auditfest-stellungen Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.13.10"
  • Auditteam

    eine oder mehrere Personen, die ein Audit durchführen, nötigenfalls unterstützt durch Sachkundige Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.13.14
  • Auditumfang

    Ausmaß und Grenzen eines Audits Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.13.5
  • Aufbauorganisation

    Vom Management erstellte Beschreibung der Festlegungen im Unternehmen zu Unter- und Überstellungsverhältnissen der Beschäftigten. Die übliche Darstellungsform der Aufbauorganisation ist das Organigramm.
  • Auflösung

    Quantitative Angabe zur Fähigkeit einer Anzeigeeinrichtung, zwischen unmittelbar nebeneinander liegenden Messwerten eindeutig zu unterscheiden.
  • Auftraggeber

    Eine Person oder Organisation, die einen Auftrag erteilt.
  • Aufzeichnung

    Dokument, das erreichte Ergebnisse angibt oder einen Nachweis ausgeführter Tätigkeiten bereitstellt. Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.8.10
  • Ausfall

    Beendigung der Funktionsfähigkeit einer Einheit bei zugelassenen Betriebsbedingungen
  • Ausgegliederter Prozess

    Funktionen (oder Prozesse) der Organisation, die durch externe Anbieter ausgeführt werden. Quelle: IATF 16949:2016-11 - 3.1
  • ausgliedern

    eine Vereinbarung treffen, bei der eine externe Organisation einen Teil einer Funktion oder eines Prozesses einer Organisation wahr-nimmt bzw. durchführt Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.4.6
  • Austauschbeziehungen – Darstellung mittels Abhängigkeitskurven (engl.: trade-off curves)

    Austauschbeziehungen – Darstellung mittels Abhängigkeitskurven (engl.: trade-off curves) Grafische Darstellung, um bestehende Abhängigkeiten verschiedener Eigenschaften eines Produktes während der Entwicklung zu erkennen, zu verstehen und zu kommunizieren. Die Leistung eines Produktes wird beispielsweise als eine Eigenschaft auf der y-Achse aufgetragen und eine weitere auf der x-Achse. Anschließend wird eine Kurve eingezeichnet, um die Abhängigkeit der Eigenschaften zueinander darzustellen. Quelle: IATF 16949:2016-11 - 3.1
  • Austauschbeziehungsprozess (engl.: trade-off process)

    Austauschbeziehungsprozess (engl.: trade-off process) Methode zur Erstellung und Nutzung von Abhängigkeitskurven für Produkte und deren Eigenschaften, die dem Kunden technische und ökonomische Abhängigkeiten der Auslegungsalternativen aufzeigen (Aufzeigen von Zielkonflikten.) Quelle: IATF 16949:2016-11 - 3.1
  • Annahmeprüfung

    Qualitätsprüfung zur Feststellung, ob ein Produkt wie bereitgestellt oder geliefert annehmbar ist.
  • Anforderung

    Erfordernis oder Erwartung, das oder die festgelegt, üblicherweise vorausgesetzt oder verpflichtend ist Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.6.4
  • Änderungsüberwachung

    Aktivitäten zur Überwachung des Ergebnisses nach formeller Genehmigung der dazugehörigen Produktkonfigurationsangaben Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.3.10
  • Anbieter

    Lieferant Organisation, die ein Produkt oder eine Dienstleistung bereitstellt Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.2.5
  • akzeptierbares Risiko

    Risiko, das so weit reduziert wurde, dass es von der Organisation unter Berücksichtigung ihrer rechtlichen Verpflichtungen und gemäß ihrer eigenen A&G-Politik toleriert werden kann Quelle: BS OHSAS 18001:2007 - 3.1
  • Akkreditierungsstelle

    Organisation oder Institution, die Akkreditierungen durchführt.
  • Akkreditierung

    Formelle Anerkennung der Kompetenz einer Organisation, festgelegte Prüfaufgaben auszuführen. Hier: Zertifizierung von Qualitätsmanagementsystemen. In Deutschland wird die Akkreditierung von Zertifizierern durch die Trägergemeinschaft für Akkreditierung (TGA) für die zugelassenen Bereiche (Branchen) erteilt.
  • Abweichungsgenehmigung

    Vor der Realisierung erteilte Erlaubnis, von ursprünglich festgelegten Anforderungen an ein Produkt oder eine Dienstleistung abzuweichen Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.12.6
  • Abweichungsbericht

    Aufzeichnung über eine bei einem Audit festgestellte Abweichung. Man unterscheidet zwischen kritischen und nichtkritischen Abweichungen. Bei kritischen Abweichungen sind bis zum vereinbarten Zeitpunkt Unterlagen beizubringen. Nichtkritische Abweichungen sind bis zum vereinbarten Zeitpunkt zu beheben.
  • Abweichung

    Nichterfüllung einer Forderung
  • Ablauforganisation

    "Beschreibung aller betrieblichen Prozesse hinsichtlich des zeitlichen Ablaufs. Meist in Form von Ablaufdiagrammen"
  • A&G-Zielsetzungen

    A&G-Ziele, die sich eine Organisation in Bezug auf ihre A&G-Leistung setzt Quelle: BS OHSAS 18001:2007 - 3.14
  • A&G-Politik

    "Gesamtabsichten und Ausrichtung einer Organisation in Bezug auf ihre A&G-Leistungen, wie von der obersten Führungsebene förmlich ausgedrückt Quelle: BS OHSAS 18001:2007 - 3.16"
  • A&G-Managementsystem

    "Teil des Managementsystems einer Organisation, der dazu dient, ihre A&G-Politik zu entwickeln und zu verwirklichen und ihre A&G-Risiken zu beherrschen Quelle: BS OHSAS 18001:2007 - 3.13"
  • A&G-Leistungen

    "messbare Ergebnisse des Managements der A&G-Risiken einer Organisation Quelle: BS OHSAS 18001:2007 - 3.15"
  • Befugnis

    Befugnis Dokumentierte Autorisierung (Ernennung/Beauftragung) bestimmter Personen, in der Rechte, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten festgelegt sind, die innerhalb der Organisation mit der Erteilung oder der Verweigerung von Erlaubnissen oder Sanktionen in Zusammenhang stehen. Quelle: IATF 16949:2016-11 - 3.1
  • behördliche Anforderung

    verbindliche Anforderung, festgelegt durch eine von einem Gesetzgeber mandatierte Behörde Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.6.7
  • Benchmarking

    Benchmarking ist ein umfassender und an der Praxis orientierter Ansatz zur Bewertung der eigenen Leistungen im Vergleich mit den Wettbewerbern. Dabei werden Zielvorgaben entwickelt, die sich am Kernkonzept des Unternehmens und dem der damit vergleichbaren Klassenbesten (Best of class) orientieren. Durch den Vergleich von Prozessen und Projekten können Produktivitätspotentiale erkannt und ausgeschöpft werden.
  • Beobachter

    Person, die das Auditteam begleitet, aber nicht als ein Auditor handelt Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.13.17
  • Besondere Merkmale

    Produktmerkmale oder Produktionsprozessparameter, die Auswirkungen auf die Sicherheit oder Einhaltung behördlicher Vorschriften, die Passform, die Funktion, die Leistung oder die weitere Verarbeitung des Produktes haben können. Quelle: IATF 16949:2016-11 - 3.1
  • Bestimmung

    Bestimmung "Tätigkeit zur Ermittlung eines oder mehrerer Merkmale und ihrer Merkmalswerte Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.11.1"
  • Betreuer

    Person, die von der auditierten Organisation benannt wird, um das Auditteam zu unterstützen Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.13.13
  • Beurteilung des Fortschritts

    Bewertung des Fortschritts bezüglich des Erreichens der Projektziele (Projekt, Ziel) Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.11.9
  • Bezugskonfiguration

    genehmigte Produktkonfigurationsangaben, die die Merkmale eines Produkts oder einer Dienstleistung zu einem bestimmten Zeitpunkt festlegen und als Grundlage für Tätigkeiten während des gesamten Produkt- oder Dienstleistungslebenszyklus dienen Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.10.7
  • Bezugsnormal

    Normal von der höchsten an einem betrachteten Ort verfügbaren Genauigkeit, mit dem vorgenommene Messungen verglichen werden können.
  • bindende Verpflichtungen (bevorzugter Begriff)

    rechtliche Verpflichtungen und andere Anforderungen (zulässiger Begriff) rechtliche Verpflichtungen, die eine Organisation erfüllen muss und andere Anforderungen, die eine Organisation erfüllen muss oder zu deren Erfüllung sich eine Organisation entschließt Quelle: DIN EN ISO 14001:2015-11 - 3.2.9
  • Branchenspezifische Norm

    "Norm, die sich mit branchenspezifischen Produkt- /Prozessproblemen befasst, z. B. IEC oder VDE (Elektrotechnik), QS 9000 und VDA (Automobilbranche)."
  • CAD Computer Aided Design

    Computerunterstützte Entwicklung und Konstruktion
  • CAM Computer Aided Manufacturing

    Computerunterstützte Teilefertigung und Montage
  • CAP Computer Aided Planning

    Computerunterstützte Planung von Prozessen
  • „CAQ Computer Aided Quality Assurance“

    "Computerunterstützte Qualitätssicherung wie Planung und Durchführung von qualitätsbezogenen Maßnahmen im Unternehmen. Dabei wird der gesamte Produktentstehungsprozess begleitet, womit alle direkten und indirekten Produktionsbereiche einbezogen sind."
  • CE-Zeichen

    "Symbol zur Kennzeichnung von Erzeugnissen, die den technischen Harmonisierungsrichtlinien der Europäischen Union entsprechen und dadurch im europäischen Binnenmarkt in Verkehr gebracht werden dürfen. Ein Hersteller, dessen Erzeugnisse der Kennzeichnungspflicht unterliegen, erklärt mit der Anbringung des CE-Zeichens Konformität mit allen für sein Produkt gültigen Vorschriften."
  • „CIM Computer Integrated Manufacturing“

    "Computerunterstützte Fertigung beinhaltet eine umfassende Anwendung einer EDV-Anlage unter zur Hilfenahme spezieller Programme zur kontinuierlichen Verbesserung von Produkten und Prozessen."
  • „CWQC Company Wide Quality Control“

    "Unternehmensweite Qualitätskontrolle. Sie umfasst alle qualitätsrelevanten Aktivitäten innerhalb eines Unternehmens, wobei sämtliche Mitarbeiter auf allen Hierarchieebenen einbezogen werden. Alle Tätigkeiten im Produktentstehungsprozess haben dabei die Erfüllung der Kundenanforderungen zum Ziel. Die Qualitätsphilosophie von Ishikawa war Grundlage für das Company-Wide- Quality-Control-Konzept. In diesem Sinne kann man CWQC nach Ishikawa als eine Weiterentwicklung des Total-Quality-Control-Ansatzes von Feigenbaum betrachten."
  • Daten

    Daten "Fakten über ein Objekt Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.8.1"
  • Demingsche Reaktionskette

    "Qualität kann kein singuläres Element innerhalb der Unternehmensstrategie sein, sondern muss als umfassendes Konzept definiert werden. Alle Aktivitäten sind darauf auszurichten, den Kunden innerhalb und außerhalb des Unternehmens zufrieden zu stellen. Dies begründet die Verknüpfung von kostenbewusstem unternehmerischem Handeln mit Qualitätsmaßnahmen. Deming hat diese Verknüpfungen in seiner Reaktionskette dargestellt. Sie besteht aus folgenden Gliedern: Verbesserte Qualität, verbesserte Produktivität, sinkende Kosten, wettbewerbsfähige Preise, sichere Marktanteile, Festigung des Unternehmens, sichere Arbeitsplätze und Return on Investment."
  • Design

    "Design ist der in der DIN EN ISO 9000er Reihe verwendete Sammelbegriff für Entwicklung und Konstruktion."
  • Designänderung

    Änderung der Entwicklung auf Grund anderer oder neuer Designvorgaben
  • Designergebnis

    Ergebnis der Entwicklung bzw. Konstruktion
  • Designlenkung

    Lenkung aller Maßnahmen und Tätigkeiten des Design
  • Designplanung

    Vorbereitung aller Maßnahmen, die für den gesamten Entwicklungsprozess nötig sind.
  • Designprüfung

    Dokumentierte, umfassende und systematische Untersuchung eines Design sowie aller Teilergebnisse zwecks Überprüfung der Erfüllung der Qualitätsanforderungen.
  • Designvalidierung

    Prüfung des Designergebnisses unter speziellen Bedingungen für einen besonderen Anwendungsfall.
  • Designverifizierung

    Prüfung des gesamten Entwicklungsergebnisses auf Erfüllung der Designvorgaben
  • Designvorgaben

    Zu erfüllende Vorgaben wie Kundenanforderungen, Spezifikationen, Lastenheft usw. an ein Design.
  • DFA – Montagegerechte Auslegung und Konstruktion (engl.: Design for Assembly)

    Prozess, bei dem die Produkte so entwickelt werden, dass sie sich im späteren Produktionsprozess einfach herstellen lassen (z. B.: wenn eine Komponente aus wenigen Bauteilen besteht, lässt sie sich schneller zusammenbauen, was die Montagekosten reduziert). Quelle: IATF 16949:2016-11 - 3.1
  • DFM – Produktionsgerechte Entwicklung (engl.: Design for Manufacturing)

    Integration von Produktentwicklung und Prozessplanung, um das Produkt so zu gestalten, dass es sich möglichst einfach und effizient herstellen lässt. Quelle: IATF 16949:2016-11 - 3.1
  • DFMA – Produktions- und montagegerechte Entwicklung (engl.: Design for Manufacturing and Assembly)

    Kombination zweier Methoden: Design for Manufacturing (DFM), dem Prozess zur Optimierung der Produktentwicklung, um das Produkt einfacher produzieren zu können, einen höheren Durchsatz zu erzielen und die Qualität zu verbessern, mit Design for Assembly (DFA), wodurch das Produkt so gestaltet wird, dass Fehlerrisiken und Kosten verringert wer-den und der Zusammenbau erleichtert wird. Quelle: IATF 16949:2016-11 - 3.1
  • DFSS – Design for Six Sigma

    Systematische Vorgehensweise bei Werkzeugen und Verfahren mit dem Ziel, ein robustes Produkt- und/oder Prozessdesign zu gewährleisten, um sicherzustellen, dass die Erwartungen des Kunden erfüllt werden und auf Six-Sigma-Niveau produziert werden kann. Quelle: IATF 16949:2016-11 - 3.1
  • Dienstleistung

    Ergebnis einer Organisation mit mindestens einer Tätigkeit, die notwendigerweise zwischen der Organisation und dem Kunden ausgeführt wird Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.7.7
  • „DMS Document Management System“

    Dokumentenmanagementsystem. EDV-Programm, das zur Dokumentenlenkung eingesetzt werden kann; es bedient insbesondere die Verwaltungsfunktion (Archivieren und Verteilen).
  • Dokument

    Information, einschließlich des Trägermediums Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.8.5
  • Dokumentationsprüfung

    Hiermit beginnt die eigentliche Begutachtung im Zertifizierungsprozess. Der Auditor prüft, ob die vom Auftraggeber erstellte Dokumentation den Normforderungen entspricht. Das Ergebnis wird in einem Bericht über die Prüfung der Unterlagen dargelegt.
  • dokumentierte Information

    Information, die von einer Organisation gelenkt und aufrechterhalten werden muss, und das Medium, auf dem sie enthalten ist Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.8.6
  • DRP-Anbieter

    (en: DRP-provider, dispute resolution process provider) Anbieter eines Konfliktlösungsprozesses Person oder Organisation, die einen externen Konfliktlösungsprozess anbietet und ausführt Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.2.7
  • Effizienz

    Verhältnis zwischen dem erreichten Ergebnis und den eingesetzten Ressourcen Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.7.10
  • Eichung

    "Zum Schutz der Verbraucher und Bezieher messbarer Leistungen werden Messgeräte, die zur Erfassung oder Verrechnung im geschäftlichen Verkehr benutzt werden, insbesondere durch das Eichgesetz behandelt. Sie werden durch die PTB (Physikalisch- Technische Bundesanstalt) einer Bauartprüfung unterzogen und in regelmäßig festgelegten Abständen überprüft. Die Eichung der Messgeräte ist also eine Art Beglaubigung ihrer Genauigkeit. Auch: Qualitätsprüfung einer Messeinrichtung in Bezug auf die Forderungen der Eichvorschrift und bei Erfüllung dieser Forderungen deren diesbezügliche Kennzeichnung"
  • Einbeziehung

    Teilnahme an einer Tätigkeit, einem Ereignis oder einer Situation Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.1.3
  • Eingangsprüfung

    Annahmeprüfung an einem zugelieferten Produkt
  • Einheit

    Gegenstand der Betrachtung (z. B. Produkt, Prozess, Organisation)
  • Endprüfung

    Letzte der Qualitätsprüfungen vor Übergabe der Einheit an den Abnehmer
  • energetische Ausgangsbasis

    quantitative(r) Referenzpunkt(e) als Basis für einen Vergleich der energiebezogenen Leistung Quelle: DIN EN ISO 50001:2011-12 - 3.6
  • energetische Bewertung

    Feststellung des Status der energiebezogenen Leistung einer Organisation, basierend auf Daten oder anderen Informationen, die zur Identifizierung von Möglichkeiten zur Verbesserung führen Quelle: DIN EN ISO 50001:2011-12 - 3.15
  • Energie

    Elektrizität, Brennstoffe, Dampf, Wärme, Druckluft und vergleichbare Medien Quelle: DIN EN ISO 50001:2011-12 - 3.5
  • energiebezogene Leistung

    messbare Ergebnisse bezüglich Energieeffizienz, Energieeinsatz und Energieverbrauch Quelle: DIN EN ISO 50001:2011-12 - 3.12
  • Energiedienstleistungen

    Aktivitäten bezüglich der Versorgung mit bzw. Nutzung von Energie sowie deren Ergebnisse Quelle: DIN EN ISO 50001:2011-12 - 3.16
  • Energieeffizienz

    Verhältnis oder eine andere quantitative Beziehung zwischen einer erzielten Leistung bzw. einem Ertrag an Dienstleistungen, Gütern oder Energie und der eingesetzten Energie Quelle: DIN EN ISO 50001:2011-12 - 3.8
  • Energieeinsatz

    Art bzw. Methode der Anwendung von Energie Quelle: DIN EN ISO 50001:2011-12 - 3.18
  • Energieleistungskennzahl

    "EnPI (en: energy performance indicator) Quantitativer Wert oder Messgröße für die energiebezogenen Leistung, wie von der Organisation definiert Quelle: DIN EN ISO 50001:2011-12 - 3.13"
  • Energieziel (operativ)

    detaillierte und quantifizierbare Anforderung an die energiebezogene Leistung, die Gültigkeit für die Organisation oder Teile hiervon besitzt, sich aus den strategischen Energiezielen ergibt und welche zur Erreichung der strategischen Ziele festgelegt und erreicht werden muss Quelle: DIN EN ISO 50001:2011-12 - 3.17
  • Ergebnis

    "Ergebnis eines Prozesses Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.7.5"
  • Energiemanagementsystem

    EnMS Gesamtheit miteinander zusammenhängender oder interagierender Elemente zur Einführung einer Energiepolitik und strategischer Energieziele, sowie Prozesse und Verfahren zur Erreichung dieser strategischen Ziele Quelle: DIN EN ISO 50001:2011-12 - 3.9
  • Energiepolitik

    formale Verlautbarung des Top-Managements bezüglich der Aussage von der Organisation zu den übergeordneten Absichten und der Richtung der Organisation hinsichtlich ihrer energiebezogenen Leistung Quelle: DIN EN ISO 50001:2011-12 - 3.14
  • Energieverbrauch

    Menge der eingesetzten Energie Quelle: DIN EN ISO 50001:2011-12 - 3.7
  • Energieziel (strategisch)

    festgelegtes Ergebnis bzw. zu erreichende Leistung, entsprechend der Energiepolitik der Organisation in Bezug auf eine verbesserte energiebezogene Leistung Quelle: DIN EN ISO 50001:2011-12 - 3.11
  • Engagement

    Einbeziehung in und Mitwirkung an Tätig-keiten, um gemeinsame Ziele zu erreichen Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.1.4
  • Entwicklung

    Satz von Prozessen, der Anforderungen an ein Objekt in detailliertere Anforderungen an dieses Objekt umwandelt Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.4.8
  • EQA European Quality Award

    Vor dem Hintergrund der verstärkten Qualitätsförderung in Japan und den USA wurde 1992 auch eine europäische Qualitätsauszeichnung geschaffen. Die European Foundation for Quality Management (EFQM) entwickelte in Zusammenarbeit mit der European Organisation for Quality (EOQ) und der Kommission der Europäischen Gemeinschaften diese Auszeichnung.
  • Erfolg

    Erreichen eines Ziels Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.7.3
  • Erkrankung

    erkennbarer, nachteiliger physischer oder mentaler Zustand, der durch eine Arbeitstätigkeit und/oder durch eine Arbeitssituation entstanden ist und/oder verschlechtert wurde Quelle: BS OHSAS 18001:2007 - 3.8
  • Ersatzteil

    Nach OEM-Spezifikationen produzierte Austauschteile – einschließlich wiederaufgearbeiteter Teile –, die vom OEM für die Anwendung als Er-satzteil beschafft oder freigegeben wurden. Quelle: IATF 16949:2016-11 - 3.1
  • Eskalationsprozess

    Prozess, um bestimmte (kritische) Themen innerhalb einer Organisation anzuzeigen oder hervorzuheben, damit die zuständigen Mitarbeiter auf diese Situationen reagieren und deren Lösung überwachen können. Quelle: IATF 16949:2016-11 - 3.1
  • externer Anbieter

    externer Lieferant Anbieter, der nicht Teil der Organisation ist Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.2.6
  • Energiemanagement-Team

    Eine oder mehrere Personen, die für die wirksame Einführung des Energiemanagementsystems sowie für die Erzielung von Verbesserungen der energiebezogenen Leistung verantwortlich sind Quelle: DIN EN ISO 50001:2011-12 - 3.10
  • Fehlerbehebung

    Maßnahme zur Beseitigung eines erkannten Fehlers
  • Fehlerklassifizierung

    Einstufung möglicher Fehler in definierte Fehlerklassen
  • FMEA Failure Mode and Effect Analysis

    Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse. Methode für die Untersuchung möglicher Fehler und Risiken einer betrachteten Einheit sowie die Feststellung der zu erwartenden Folgen dieser Fehler für die anderen Elemente und die Funktion der betrachteten Einheit. Ziel ist es, durch geeignete Maßnahmen die potenziellen Risiken zu minimieren.
  • Folgemaßnahme

    Maßnahme zur Verwirklichung einer Korrekturmaßnahme, die sich z. B. aus vorausgegangenen Qualitätsaudits ergibt.
  • fortlaufende Verbesserung

    wiederkehrende Tätigkeit zum Steigern der Leistung Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.3.2
  • Freigabe

    Erlaubnis, zur nächsten Stufe eines Prozesses oder zum nächsten Prozess überzugehen Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.12.7
  • FTA – Fehlerbaumanalyse (engl.: Fault Tree Analysis)

    Deduktive Methode zur Fehleranalyse, bei der ein unerwünschter Zustand eines Systems analysiert wird. In der FTA wird mithilfe eines Logik-Diagramms des übergeordneten Systems die Zusammenwirkung und Abhängigkeit zwischen Fehlern, Subsystemen und redundanten Konstruktionselementen aufgezeigt. Quelle: IATF 16949:2016-11 - 3.1
  • Funktionsbereich Metrologie

    Funktionseinheit mit organisatorischer und technischer Verantwortung für die Festlegung und Verwirklichung des Messmanagementsystems Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.2.9
  • Fähigkeit

    Eignung eines Objekts, zum Realisieren eines Ergebnisses, das die Anforderungen an dieses Ergebnis erfüllen wird Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.6.12
  • Fehlerart

    Die Benennung bzw. die Art der Abweichung von der Forderung
  • Fehlerursache

    Grund für den an der Betrachtungseinheit festgestellten Fehler
  • Fehlerort

    Benennung der örtlichen Lage eines Fehlers an der Betrachtungseinheit
  • Fehlervermeidung

    Produkt- und Produktionsprozessentwicklung, um die Herstellung fehlerhafter Produkte zu vermeiden. Quelle: IATF 16949:2016-11 - 3.1
  • Fertigungsprüfung

    Zwischenprüfung an einem in der Fertigung befindlichen Produkt
  • Firmenspezifische Norm

    Norm, die Sachverhalte eines Unternehmens regelt; auch Werksnorm genannt.
  • Gebrauchsnormal

    Normal, das unmittelbar mit dem Bezugsnormal kalibriert ist und routinemäßig benutzt wird, um Messgeräte zu kalibrieren oder zu prüfen.
  • Gefährdung

    Quelle, Situation oder Handlung, die eine Verletzung oder Erkrankung oder eine Kombination davon verursachen können Quelle: BS OHSAS 18001:2007 - 3.6
  • Gefährdungserkennung

    Vorgang des Erkennens vom Vorhandensein einer Gefährdung (3.6) und Bestimmung ihrer Merkmale Quelle: BS OHSAS 18001:2007 - 3.7
  • Gemba

    Japanisch: Ort des Geschehens. Mit Gemba bezeichnet man den Arbeitsplatz im Sinne des Ortes, an dem wertschöpfende Prozesse im Unternehmen stattfinden und an dem die Probleme auftauchen, z. B. am Arbeitsplatz in der Produktion. Gemba wird oft in Verbindung mit Kaizen angesprochen und entstammt der japanischen Begriffssammlung aus dem Toyota Product System.
  • gemeinschaftliches Audit

    Audit durch zwei oder mehr Auditorgani-sationen an einer einzelnen auditierten Organisation Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.13.3
  • Genauigkeit

    Qualitative Bezeichnung für das Ausmaß der Annäherung von Ermittlungsergebnissen an den Bezugswert, wobei dieser je nach Festlegung oder Vereinbarung der wahre Wert, der richtige Wert oder der Erwartungswert sein kann.
  • gesetzliche Anforderung

    durch einen Gesetzgeber festgelegte verbindliche Anforderung Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.6.6
  • GPM Workflow management system

    Geschäftsprozess-Modellierung. Planung neuer Prozesse mit einem Workflow-Managementsystem.
  • Grenzen

    physikalische oder räumliche und/oder organisatorische Abgrenzungen, entsprechend der Festlegungen durch die Organisation Quelle: DIN EN ISO 50001:2011-12 - 3.1
  • Grenzwerte für Messabweichungen eines Messmittels

    Für ein betrachtetes Messmittel durch Spezifikationen, Vorschriften usw. zugelassene Extremwerte für eine Messabweichung.
  • kombiniertes Audit

    Audit, das in einer einzelnen auditierten Organisation an zwei oder mehr Managementsystemen zusammen durchge-führt wird Quelle: DIN EN ISO 9000:2015-11 - 3.13.2
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