Qualitätsmanager/in (Univ.)

Der Kurs „Qualitätsmanagement“ bildet zusammen mit dem Kurs „Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre“ die Basis für den Programmabschluss „Qualitätsmanager/-in (Univ.)“. Für den Programmabschluss müssen beide Hochschul-Zertifikatskurse erfolgreich absolviert und die Programmabschluss-Prüfung bestanden werden.

Modulbeschreibung „Qualitätsmanagement“

Dieses Modul thematisiert die Grundlagen des Qualitätsmanagements. Die Studierenden erhalten dabei wissenschaftlich fundierte und zugleich praxisrelevante Einblicke in die grundlegenden Aufgaben, Methoden und Werkzeuge des Qualitätsmanagements. Die zu vermittelnden Kenntnisse und Fertigkeiten sind dabei nicht als eine isoliert zu erwerbende Qualifizierung zu verstehen. Vielmehr sind diese stets an den Forderungen der zentralen internationalen Normenreihen für Qualitätsmanagement (DIN EN ISO 9000 ff., DIN EN ISO/IEC 17000 ff.) ausgerichtet und genügen daher fortgeschrittenen Fachansprüchen. Die durch die Lerninhalte des Moduls angeleitete analytische Auseinandersetzung mit dem Thema erfüllt deshalb auch die Anforderungen des Leitfadens zur Zertifizierung von QM-Fachpersonal (Verband akkreditierter Zertifizierungsgesellschaften e.V.) – mit Blick auf die Qualifikationsstufen eines QM-Beauftragten (QB) sowie eines Qualitätsmanagers (QM).
Das Abschlusszertifikat „Qualitätsmanagement“ wird vom TÜV Rheinland auf Niveau eines/einer Qualitätsbeauftragten (TÜV) anerkannt.

Zielgruppe

Der Kurs ist für alle Teilnehmer geeignet, welche die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen und eine berufsbegleitende Fortbildung auf akademischem Niveau absolvieren möchten. Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Kurses erhalten Sie nicht nur ein international anerkanntes Zertifikat, sondern können sich die erworbenen Hochschul-Credits (ECTS) auf zukünftige Studiengänge anrechnen lassen.

Zulassungsvoraussetzungen

Zu dem Modul zugelassen werden:

  • Personen, die über die (Fach-) Hochschulreife verfügen, oder Personen, die über eine Zugangsberechtigung gemäß §2 und/oder §3 und/oder §4 der Verordnung über den  Hochschulzugang für in der beruflichen Bildung Qualifizierte(Berufsbildungshochschulzugangsverordnung NRW) verfügen, oder Personen, die über vergleichbare im Ausland erworbene Abschlüsse verfügen

Didaktik-Konzept der IBH-Hochschul-Zertifikatskurse

Schema Ablauf Hochschul Zertifikatskurse msab

Das Didaktik-Konzept der Hochschul-Zertifikatskurse (im Folgenden „Kurse“) steht in der Tradition des (interaktionistischen) Konstruktivismus. Die Studierenden agieren im Zentrum des Lernprozesses: An ihre individuellen Erfahrungen wird angeknüpft – mit dem Ziel, ein handlungsorientiertes Verständnis der Lerninhalte entwickeln zu können.
Das Didaktik-Konzept gliedert den Lernprozess in eine Selbstlernphase und eine Präsenzphase. Dabei kommt der Flipped Classroom-Ansatz zur Anwendung. In der Präsenzphase wird der Lernprozess mit Hilfe der Storyline-Methode gestaltet.

Dabei verfügen alle Kurse über die gleiche Ablaufstruktur: Ein Einstieg in die Kurse ist jederzeit möglich. Der Workload pro Kurs beträgt 150 Stunden, wobei zwischen der ersten Bearbeitung des jeweiligen Online-Lernskripts und dem Prüfungstermin mindestens 15 Tage vergangen sein müssen. Mindestens 25 der 150 Stunden finden im Rahmen der Präsenzphase statt. Die übrigen 125 Stunden erfolgen als tutoriell begleitete Selbstlernphase. Die Selbstlernphase findet regelmäßig vor der Präsenzphase statt und kann optional auch nach dieser fortgeführt werden.

Die Studierenden benötigen für den Start lediglich für den jeweiligen Kurs den kostenlos verfügbaren Lernzielkatalog und die Primärliteratur. Das kostenlose Online-Lernskript-Tool unterstützt die Studierenden bei der Erstellung des Lernskripts.