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Form- und Lagetoleranzen

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„Form- und Lagetoleranzen beschreiben Abweichungen von der idealen Werkstückgeometrie, die sich nicht durch eine Messung an einem einzelnen Werkstückposition ermitteln lassen, wie das im Allgemeinen bei Maßtoleranzen der Fall ist.

Fertigungsbedingte Abweichungen von der Sollform und -lage können die Funktion und die Austauschbarkeit von Werkstücken und Baugruppen beeinträchtigen, selbst wenn die Abmaße innerhalb der Grenzen liegen, die durch die Maßtoleranzen vorgegeben sind. Umgekehrt ist es aber ebenfalls möglich, dass Form- und Lageabweichungen die Funktion eines Werkstücks gar nicht beeinträchtigen, obwohl sie außerhalb der Maßtoleranz liegen.

Die explizite Angabe geeigneter Form- und Lagetoleranzen kann in solchen Fällen den Ausschussanteil verringern und somit Fertigungskosten reduzieren. Das hat Mitte der 1980er-Jahre zu einer grundlegenden Überarbeitung der für Form- und Lagetoleranzen relevanten Normen und einer Änderung des sogenannten Tolerierungsgrundsatzes geführt.“

Zielsetzung

Die Teilnehmer erhalten Kenntnisse über die entsprechenden Normen zur richtigen Interpretation und Anwendung von Form- und Lagetoleranzen.

Zielgruppe

Mitarbeiter und Führungskräfte aus allen produktionsnahen Bereichen, die selbst entwickeln und konstruieren oder Kundenspezifikationen beurteilen, interpretieren und auslegen.

Inhalte

  • Einführung
  • Grundlagen der Form- und Lagetoleranzen
  • Formtoleranzen
  • Profilformtoleranzen, ohne Bezugsangabe
  • Bezüge und Bezugsysteme
  • Profilformtoleranzen, mit Bezugsangabe
  • Lagetoleranzen (Richtungs- und Ortstoleranzen, Symmetrie)
  • Weitere in der ISO 1101 angeführte Tolerierungsprinzipien (wie z. B. Maximum-und Minimum-Material-Bedingung nach ISO 1101 / ISO 2692)
  • Allgemeintoleranzen nach ISO 2768
  • Form- und Lagetolerierung in der Praxis
  • Übungsaufgaben  / Gruppenarbeiten

Dauer

2,0 Tagewerke á 8 Unterrichtseinheiten (UE)

Voraussetzungen

  • Dieses Seminar startet ab einer Teilnahme von 4 Personen

Leistungsumfang

  • Umfassende und ansprechende Schulungsunterlagen
  • Mittagessen und Verpflegung in den Pausen
  • Teilnahmezertifikat
  • Freiraum für Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer